Praxisweiterbildung
für Ausbilder des LTV Mecklenburg-Vorpommern e.V.
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Am ersten Dezember-Wochenende bot der Landestauchsportverband
Mecklenburg-Vorpommern zum dritten Mal seit 2008 seinen Ausbildern die
Möglichkeit sich neben den umfangreichen theoretischen Fortbildungen im Land
auch in der Praxis weiter entwickeln zu können. Ziele waren beispielsweise die neuen
Ausrüstungsempfehlungen des VDST umzusetzen, neue Ausrüstungskonfigurationen
kennen zu lernen und vor allem den Ausbildern zu ermöglichen, für sich selbst
und ohne Tauchschüler zu üben und darüber hinaus ein unabhängiges Feedback
durch andere Ausbilder zu bekommen. Der Theoretische Teil fand an der
Sportschule Warnemünde statt und umfasste die Vorstellung der Teilnehmer,
Ausrüstungsempfehlungen, Handhabung neuer Ausrüstungsteile,
Gruppeneinteilungen usw. Vorort konnten der Schulungsraum und die günstigen
Übernachtungsmöglichkeiten genutzt werden. In der Rostocker
„Neptunschwimmhalle“ wurde vor dem Tauchen die
Kaltwasserausrüstung jedes Teilnehmers begutachtet. Im gemeinsamen Gespräch
mit den erfahrenen Tauchlehrern aus Mecklenburg-Vorpommern und
Schleswig-Holstein wurden Problemstellen hervorgehoben,
Verbesserungsvorschläge gemacht und erste Änderungen der Konfiguration
vorgenommen. Im Wasser wurde besonderen Wert auf
den Trimm und die Positionierung der Taucher innerhalb der Gruppe gelegt.
Jeder musste zeigen, dass er die eigene Ausrüstung sicher bedienen kann. Bei
den gemeinsamen Übungen unter Wasser wurde schnell deutlich, welche Vorteile
sich durch bestimmte Konfigurationsänderungen oder
„neue“ Ausrüstungsteile ergeben, wie beispielsweise einen langen
Mitteldruckschlauch am Hauptautomaten. Die Übungen in voller
Kaltwasserausrüstung bei 28°C Wassertemperatur und teilweise fast 3 Stunden
Wasserzeit im Sprungbecken bei 4,85m Tiefe verlangte den Teilnehmern einiges
ab. Für die ausreichende Versorgung mit Trinkwasser und Luft war
dankenswerter Weise gesorgt. Durch die anschließende Auswertung
des Foto- und Videomaterials konnte sich jeder von außen in Aktion sehen und
beurteilen, um daraufhin erkannte Mängel abzustellen. Abschließend sei den Veranstaltern
ein großes Lob ausgesprochen, allen voran Landesausbildungsleiter Hagen
Engelmann. Aber auch den Ausbildern und den Helfern im Hintergrund, sie alle
sorgten für einen reibungslosen Ablauf des überaus gelungenen Seminars. Bericht: Rudi Leopold Foto: Jan-Martin Manzek |

Optimale
Bedingungen in der Neptunschwimmhalle.

Kennenlernen der Ausrüstung und …

…“Trockentraining“
der Übung „Boje setzen“ oder auch …

…Handling
des langen Mitteldruckschlauches.

Viel
Platz für die kleinen Gruppen …

…
und jede Menge Möglichkeiten sich auszutauschen.

Beste
Übungsmöglichkeiten für das Rückwärtsschwimmen.
Foto: Peter Leopold

Tarier-
und Geschicklichkeitsübungen dürfen nicht vom
„normalen“
Tauchen und den Tauchpartnern ablenken.
Foto: Peter Leopold

Gute
Wasserlage und enge Schlauchführung bringen Ruhe
und
Übersicht in die Tauchgruppe.
Foto: Peter Leopold

Einfaches Bojesetzen mit Spool
Foto: Peter Leopold